Der Name Engenho Cordeiro (engenho = bras. f. Zuckermühle/Zuckersiederei) wird erstmals 1850 schriftlich erwähnt, der Grundstein für die derzeitige koloniale Architektur des Haupthauses und der Stallungen wurde bereits 1867 gelegt. Im Jahre 1900 erwarb der Großvater der jetzigen Besitzer den Betrieb, der sich heute in vierter Generation in Familienbesitz befindet.
Bis 1957 war die Zuckermühle in Betrieb, danach übernahmen aus wirtschaftlichen Gründen moderne und leistungsfähige Großbetriebe (usinas) die Weiterverarbeitung des Zuckerrohrs zu Zucker, Melasse und Alkohol. Heute erinnert nur noch der alte Kamin an die lange Tradition des „Engenho“.
Wirtschaftlich basiert Eng.Cordeiro auf dem Anbau von Zuckerrohr, der Zucht von Nelore-Rindern und Sta Ines-Schafen.
Die Idee, die Farm auch Gästen zu öffnen, kam dem Ehepaar Uchoa Cavalcanti während einer Europareise, wo sie verschiedene Gästefarmen kennenlernten; im Jahre 2000 starteten sie dann die „Hospedagem Rural“ (frei übers. = Gästefarm/Urlaub auf dem Land) |